Wie kann ich Stomatitis während einer Chemotherapie unterstützen?

In einer Krebstherapie kommt es häufig als Folge von Chemotherapeutika-Einnahme zu einer oralen Mukositis. Diese ist vor allem im Bereich der Innenseite der Wangen, an der Seite beziehungsweise Unterseite der Zunge und im Rachenbereich lokalisiert. Rötungen, Schwellungen, Brennen im Mund und häufig auch Ulzerationen durch bakterielle Superinfektion sind die Folge. Vor allem Hochdosis-Chemotherapien führen zu solchen schmerzhaften Nebenwirkungen - aber auch eine Strahlentherapie, die im Kopf- oder Halsbereich durchgeführt werden muss.

 

Alkoholkonsum, Rauchen, stark gewürzte, saure, sehr kalte oder sehr heiße Speisen, aber aucheine Vorerkrankung mit Diabetes mellitus und eine Langzeitherapie mit Cortison steigern die steigern die Wahrscheinlichkeit, eine orale Mukositis zu entwickeln. Um einer Stomatitis vorzubeugen, ist es sinnvoll, bereits vor Antritt einer Chemo- oder Strahlentherapie einen Zahnarzt aufzusuchen, der bestehende Zahntaschen oder Entzündungsherde bereits im Vorfeld saniert.

 

Wichtig ist außerdem eine gute Zahnhygiene während der gesamten Therapie. Zusätzlich ist es möglich, die Mundschleimhäute durch regelmäßiges Anwenden von Mundsprays, die schleimhautschützende Komponenten wie Selen, Biotin und Zink enthalten, zu unterstützen. So kann man einer Infektion durch Bakterien, Viren und Pilzen vorbeugen.

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