Macht Detoxen Sinn und wenn ja, wie oft?

Detox gilt in der wissenschaftlichen Medizin als umstrittenes Thema. In der Alternativmedizin allerdings gewinnt dieses Thema immer mehr an Bedeutung. In unserer industrialisierten Welt besteht eine ständige Exposition mit körperfremden Schadstoffen: Neben Genussgiften wie Alkohol und Nikotin zählen dazu auch Feinstaub, Abgase, Stickoxide, Mikroplastik und Schwermetalle. Auch belasten in manchen Fällen Medikamente den Körper zusätzlich.

 


Die Leber, als eines der zentralen Entgiftungsorgane, hat nicht nur die Aufgabe, körperfremde Substanzen (Xenobiotika) unschädlich zu machen. Auch die Entgiftung und Inaktivierung körpereigener Stoffe (Endobiotika) wie zum Beispiel: Hämoglobin, Steroid- und Schilddrüsenhormone zählt zu ihren wesentlichen Funktionen.

 


Es ist also durchaus sinnvoll, die Leber in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.

 


Eine Möglichkeit besteht in der Einnahme von chlorophyllhaltigen Nahrungsmitteln. Spinat und Brennnesseln, als gute Beispiele, enthalten neben Chlorophyll auch weitere sogenannte „Chelatbildner“. Diese sind in der Lage, mit Schwermetallen und bestimmten Chemikalien Komplexe zu bilden und fördern so deren Ausleitung. Der im Chlorophyll enthaltene Porphyrin-Ring enthält unter anderem Magnesium. Dieses Magnesium wird durch schwerere Metalle wie Quecksilber, Cadmium oder Blei ersetzt. Diese sogenannte chelierende Wirkung auf Schwermetalle führt so zu einer vermehrten Ausscheidung derselben.

 


Idealerweise entgiftet man den Körper kurmäßig zweimal im Jahr über einen Zeitraum von jeweils zwei Monaten.

 

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