Kann Herpes ein Hinweis auf einen Nährstoffmangel sein?

Das gemeinsame Auftreten von Herpesinfektionen und labordiagnostisch messbaren Zink- und vor allem Selen-Defiziten lässt die Wichtigkeit dieser zwei Spurenelemente im Zusammenhang mit rekurrierenden Herpesinfektionen erahnen. Ist zudem noch eine allgemeine Immunschwäche oder Infektanfälligkeit gegeben, oder verträgt die betroffene Person Alkohol auffällig schlecht, dann kann schon mit ziemlicher Sicherheit von einem (latenten) Zink- und Selen-Mangel ausgegangen werden.

 

Schlechte Wundheilung, traumloser Schlaf oder Probleme mit dem Zuckerstoffwechsel sind ebenfalls unspezifische Mangel-Indikatoren. Mann kann davon ausgehen, dass diese beiden Spurenelemente bei einem Großteil der Bevölkerung zumindest latent mangelhaft sind. Einerseits ist vor allem Selen in sehr wenigen Nahrungsmitteln in relevanten Mengen vorhanden (dazu gehören Meeresfüchte, Algen und Paranüsse).

 

Andererseits ist Zink an über 200 Enzymreaktionen im Körper beteiligt, wodurch sich ein massiver Verbrauch ergibt. Dies spiegelt sich auch im vom Bundesministerium für Gesundheit regelmäßig durchgeführten Ernährungsbericht wieder, wo im Speziellen diese beiden Spurenelemente in sämtlichen Bevölkerungsschichten mangelhaft sind.

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