Gibt es einen Zusammenhang zwischen Säure Basenhaushalt und Entgiftung?

Durch den immer häufigeren Verzehr von „industrialisierten“ Lebensmitteln steigt das Ausmaß an sauren Stoffwechsel-Produkten in der Zelle und im Bindegewebe an. Für einen ausgewogenen Säure-Basenhaushalt wird eine tägliche Zufuhr von etwa 70 Prozent Basenbildnern und 30 Prozent Säurebildnern empfohlen. In den Industrienationen allerdings wird dieses Verhältnis durch die Ernährungsgewohnheiten nur selten erreicht.

 

Es kommt in der Regel eher zu deinem täglichen Überschuss an Stoffwechselsäuren. Nun ist aber ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt Voraussetzung für einen physiologischen Ionisierungsgrad der Proteine, sowie für die Permeabilität von Membranen. Ein ausgeglichener Säure-Basen- und Elektrolythaushalt ist somit von zentraler Bedeutung für den Metabolismus.

 

Ein Teil der im Stoffwechselprozess anfallenden organischen Säuren wird auch über die Leber metabolisiert.

 

Die Leber, als zentrales Entgiftungsorgan, zählt mit der Bauchspeicheldrüse zu den sogenannten „alkalophilen“ Organen des menschlichen Organismus. Diese benötigen, um optimal funktionieren zu können, ein ausreichendes Maß an Basenbildnern. Ein Absinken der Basenreserven führt zu einer Minderleistung der genannten Organe.

 

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